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Arbeit und Reichtum: Ein Gastkommentar vom GegenStandpunkt   
Thursday, 26. August 2004 @ 23:38

Text von h.auinger ("gegenstandpunkt"). Die Texte sind in der GO umstritten. problem der texte ist dass sie dem "gegenueber" immer leicht zu widerlegtende naive ansichten unterstellen. ebenfalls problematisch ist dass zwar viel kritisiert wird aber keine gegenstrategien daraus konstruiert werden. aber lesen sie selbst....

Der Kommentar "Arbeit und Reichtum" wurde zur besseren Lesbarkeit in kleinere Artikel zerlegt. Wer meint, das himmelschreiende Elend und der weit verbreitete Hunger seien darauf zurückzuführen, daß ßder Menschß halt den Hals nicht voll genug kriegt und zu egoistisch ist, wird christlich inspiriert die Menschheit zu Ver-zicht und zum ßTeilenß ermahnen. Wer meint, diese Zustände seien auf eine ßneoliberaleß Wirtschaftstheorie zurückzuführen, die völlig grundlos von falsch informierten Politikern in die Praxis umgesetzt wird, die gar nicht wissen, was sie damit anrichten, wird auf al-ternative Wirtschaftstheorien und Politikberatung verfallen. Wer meint, eine ßmögliche andereß sozialere Marktwirtschaft scheitere daran, daß die Reichen wegen ihres Reichtums zuviel Einfluß auf die Politik haben und den Staat für ihre Interessen mißbrauchen, wird auf Gewerkschaften und linke Parteien als Hoffnungsträger kommen, womöglich auf die Sozialdemokratie hereinfallen. Wer es für bedeutsam hält, daß Männer auf wichtigen Posten in Staat, Wirtschaft und Militär sitzen, auf denen Frauen anders handeln könnten, oder für angebracht, daß gerechtigkeitshalber auf der Hälfte dieser Posten Frauen genau so handeln dürfen sollten, würde sich über eine SiegerIn bei der Präsidentenwahl freuen. Wer meint, daß Eigentum und Recht, Geld und Lohn und Steuern, Außenhandel und Staatsverschuldung, daß also die politische ?-konomie die Ausbeutung der Arbeit zugunsten von Staat und Kapital organisiert, weltweit, zum Nutzen einer immer militanter werden Konkurrenz der Staaten um die Aufteilung der Welt ?- wer das meint, ist auf die Not-wendigkeit des Kommunismus gestoßen. Dann gibt es noch die, denen das wurscht ist. Die meinen, daß über die skizzierten Ansätze und die sehr unterschiedli-chen Konsequenzen besser nicht gestritten werden sollte, weil das die ßMobilisierungß moralisch empörter Leute ?- mit vielen verschiedenen Anliegen vom Sambatrommeln über den Jurtenbau bis zum perfekten Steuersystem ?- nur behin-dert. Auch das ist ein theoretischer Ansatz: Es käme darauf an, Unzufriedene ßin Bewegungß zu setzen um sich auf einem Sozialforum zu treffen, um sich wieder zu treffen, europaweit, weltweit, zwischendurch mal ßlinksß wählen, dann im nächsten Jahr ... Angenommen, die grundlegenden Prämissen (eines großen Teils) der globalisierungskritischen Bewegung sind falsch ... Angenommen, die modernen Zustände von Elend, Armut, Hunger und ßSozialabbauß sind gar keine Mißstände, keine ßneoliberalenß Fehlentwicklungen oder Abweichungen von einer durch eine verantwortungsvolle Politik grundsätzlich ßmöglichenß sozialen Marktwirtschaft mit menschlichem Antlitz ?- sondern notwendige, systematisch erzeugte und in dem Sinn auch unvermeidliche Wirkungen der globalen Geldvermehrung? Und angenommen, die Demokratie ist gar keine Einrichtung, die den ßmöglichenß Einfluß der arbeitenden Mehrheit auf die politische Macht und damit auch den ßmöglichenß Nutzen der ßsozial Schwachenß aus der marktwirtschaftlichen Ordnung eröffnet ?- sondern eine Herrschaftstechnik, die dem modernen Kapitalismus auch noch die Zustimmung seiner vielen working poor organisiert? ... was dann? Einiges steht zur Debatte. Mißstände, Fehlentwicklungen und Unterlassungen? ßSteuereintreibungsdemo!ß ?- Was soll der Unsinn? Sozialstaat Demokratie ßGenug für alle!ß ?- Warum gibt´s dann so viele Arme? Ist eine andere Welt möglich? ?- So nicht! MARXISMUS heute: Unentbehrliches Wissen über ARBEIT UND REICHTUM

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