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Gegen "antiimperialistische" Regression und Aggression!   
Monday, 14. March 2005 @ 01:11

Dogmatische PositionenAm 9.3.2005 hätte im 7stern eine veranstaltung zum iran stattfinden sollen. Der veranstaltungsraum wurde aber von etwa 50 "antiimperialistischen linken" gestürmt, wobei mehrere personen tätlich angegriffen und eine zuhörerin verletzt wurde. Daraufhin riefen die veranstalterInnen die polizei, während die "antiimperialistInnen" den saal besetzten.

Die GO Dogma positioniert sich solidarisch mit den veranstalterInnen Café Critique und fordert die wiener linken auf, nach diesem übergriff klar stellung zu beziehen!

Aufgrund der intervention von Waltraud Stiefsohn (KP?-) konnte die polizeiliche räumung und festnahme der prügelnden diskussions-sprengerInnen verhindert werden. Wegen der tätlichen angriffe und verletzungen nahm die polizei jedoch daten der anwesenden auf und geleitete sie aus dem lokal.

Die veranstaltung war von den lokalbetreiberInnen während der auseinandersetzung abgesagt worden. Damit hatten die gesinnungsgenossInnen um Willi Langtaler (AIK), Michael Pröbsting (AST) und Otto Bruckner (KI) ihr ziel erreicht und zogen "intifada" oder "kampf dem us-imperialismus" gröhlend ab. Der heldentat dieser allianz verschiedener linker kleingruppen waren eine tagelange hetzkampagne und drohungen gegen die kpö als lokalbetreiberin vorausgegangen. nachzulesen z.b. auf at.indymedia.org.

Wer die unten verlinkte* ankündigung der geplanten veranstaltung durchliest, kann sich des eindrucks nicht verwehren, die antiimps verhinderten eine diskussion über den unterschied us-amerkianischer und eu-europäischer außenpolitik (also imperialismen) gegenüber einem religiös-autoritären regime. Was sind das für "antiimperialistInnen", die so eine debatte denunzieren und verhindern?

In der mobilisierung zur stürmung des 7stern kamen denn auch keine inhaltlichen argumente zur veranstaltung vor, sondern wie auch in hamburg, berlin oder anderen deutschen städten hetze gegen die zeitschrift "bahamas" und gruppen, die mit autorInnen derselben veranstaltungen durchführen. Die bahamas hat sich durch den abdruck eines sexistischen artikels vor einigen jahren bereits viele feindInnen in der linken gemacht, und auch kritik an ihrer befürwortung der kriegerischen entmachtung des b'aath-regimes und der besetzung des irak kam aus ganz unterschiedlichen teilen der deutschsprachigen linken.

Doch die sogenannten "antiimperialistInnen" stört an der zeitschrift am meisten und wie es scheint fast ausschließlich, wenn sie gegen allianzen zwischen sogenannten linken, nazis und islamischen fundamentalistInnen anschreibt und diskussionen durchführt. Dass diese allianzen (in wien besonders von der AIK betrieben) bei der veranstaltung mit einem bahamas-autor gar nicht zur diskussion standen, störte sie aber nicht sonderlich. Indem sie eine kritische auseinandersetzung mit dem iranischen mullah-regime und der verschiedenen westlichen Interventionsstrategien vereitelten, positionierten sie sich aber auch diesmal eindeutig: "mit den mullahs gegen den "us-imperialismus" und den europäischen "imperialismus" wollen wir mal lieber außenvor lassen, ist er doch viel verständnisvoller in der unterstützung feudal-autoritärer regime".

Im laufe der besetzung des 7stern gesellten sich auch einzelne aktivisten und ?-H-mitarbeiter des kommunistischen studentInnenverbandes KSV zu den gegnerInnen der diskussionsveranstaltung, unterzogen sich "solidarisch" der polizeilichen behandlung und waren wenige tage später als unterstützer einer erklärung der veranstaltungsverhinderer zu finden. Laut KSV ist dies ohne ihre zustimmung geschehen. Der KSV hat sich mittlerweile klar von dem gewaltakt distanziert:

"Erklärung des KSV zu den Vorfällen am 9.3.2005 im Siebenstern:

Es entzieht sich unserer Kenntnis, was tatsächlich vor dem geplanten Beginn der Veranstaltung von Cafe Critique und Bagru Powi vorgefallen ist. Wir wollen aber in aller Deutlichkeit feststellen, dass der Kommunistische StudentInnenverband Gewaltanwendung bei Konflikten innerhalb der Linken grundsätzlich ablehnt.
Ebenso stellen wir klar, dass der KSV oder KSV-FunktionärInnen nicht an der Planung oder Durchführung irgendeiner "Aktion" beteiligt waren.
Die am Mittwoch im Siebenstern anwesenden KSV-Mitglieder wollten als Privatpersonen und aus Inderesse an der Diskussionsveranstaltung teilnehmen und trafen erst kurz vor 20 Uhr dort ein. Die Polizei war zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort.
Es ist für uns nicht nachvollziehbar wie es dazu kommen konnte, dass der KSV in irgendwelchen "Erklärungen" als Unterstützer einer "Aktion" bezeichnet werden konnte. Ohne Rücksprache und Wissen des Verbandes wurde der KSV offenbar darunter gesetzt. Eine derartige Instrumentalisierung ohne Zustimmung der betroffenen Organisation ist neu und stellt einen Tabubruch dar, der nicht ohne Konsequenzen bleiben kann.
Es sei festgehalten, dass weder Form noch Inhalt dieser "Erklärungen" das Politikverständnis des KSV wiedergeben."

Die GO Dogma begrüßt diese distanzierung des KSV von einem übergriff "antiimperialistischer" gruppen auf eine linke veranstaltung. Wir erwarten uns vom KSV, dass er sich nicht nur von der vereinnahmung durch solche gruppen in texten und erklärungen distanziert, sondern in zukunft klar stellung gegen deren unmenschliches agieren und reakionäre positionen bezieht!

Weiters erklärt sich die GO Dogma solidarisch mit den veranstalterInnen von Café Critique und Basisgruppe Politikwissenschaft. Wir verurteilen die erstürmung des 7stern als beängstigenden gewaltakt gegen personen und eine um aufklärung und emanzipation bemühte diskussionskultur!

GO Dogma

*hier zum nachlesen die veranstaltungsankündigung:
http://www.action.at/cgi-bin/koops/7stern.pl?mode=show&id=9110

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