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Ganz gewöhnliche demokratische Feindbildpflege   
Freitag, 10. August 2007 @ 16:29

Wenn sich die "Presse" den Linken widmet, dann muss, ja dann darf zwischen einem Leit- und einem Hetzartikel keine Differenz bestehen.

Von Kosmonaut

Das belegt M. Fleischhacker in seinem Presse-Artikel vom 4.8.07, auf Seite 39 (bzw.: http://www.diepresse.at/home/meinung/kommentare/leitartikel/321354/index.do). Sein Text "Zwischen Audimax und Ulrichsberg" widmet sich dem bevorstehenden Jubiläum "1968" und der vorsorglichen Abwehr einer möglichen linken Ideenauffrischung durch die traditionelle Totalitarismustheorie, die nichts anderes bedeutet, als: Braun gleich Rot! Oder zumindest ähnlich! Als Fanatiker von Demokratie und Marktwirtschaft, also der Freiheit, ist es seine Pflicht, die braunen Kameraden und ihre Veteranen wegen ihrer tatkräftigen Verstrickung in die "singulären Verbrechen gegen die Menschlichkeit" abzuwatschen und damit das Loblied auf die Demokratie zu singen. Das gehört sich ganz einfach für einen Demokraten und damit kann das wirkliche ßrgernis einfach gleich miterledigt werden; die Linken - oder die, die er dafür hält. Der "Kameradschaft 68" kann er leider "außer der degoutanten Sympathie mit sowjetischen oder chinesischen Mörderbanden und deutschen Terroristen nicht wirklich etwas zu Schulden kommen lassen". Und eine solche, von so manchen Linken an den Tag gelegte Ignoranz, ist in unserer schönen Freiheit "gottlob" nicht strafbar.

In Ermangelung wirklicher Linker müssen, dann so Figuren wie Sozialminister E. Buchinger und der deutsche Linkenführer O. Lafontaine oder lateinamerikanische Politiker herhalten. Den schlechten Witz bemerkt sogar ein konservativer Presse-Leitartikler - und er demontiert die als rote Schreckgespenster leider Untauglichen gleich selbst wieder, indem er ihnen, die an Demokratie und Marktwirtschaft ebenso wenig auszusetzen haben, wie er selbst, bloß Egomanie (Lafontaine) und einen Mix aus "basischristlichem Gefühl und altlinkem Denken" (Buchinger) nachsagt. Er merkt, dass die Linke sich durch nichts, außer durch so manche Phrase, von seinesgleichen unterscheidet, aber trotzdem soll "linken Nostalgikern" der ihnen gebührende Platz in der demokratischen Volksgemeinschaft verwehrt bleiben, um die angedichtete Nähe zu den Braunen aufrechterhalten zu können. Man weiß ja nie, ob man diesen altbewährten freiheitlich-demokratischen Totschläger in Zukunft wieder wird brauchen können!

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