Pro-europäisch und EU-kritisch. Erkundungen für eine emanzipatorische Politik

Freitag, 3. Oktober 2008 @ 01:57

Pro-europäisch und EU-kritisch.
Erkundungen für eine
emanzipatorische Politik
Termin: Montag, 13. Oktober 2008, 18:30 Uhr
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien


Eine Veranstaltung der GBW Wien und Context XXI

Pro-europäisch und EU-kritisch.
Erkundungen für eine
emanzipatorische Politik
Termin: Montag, 13. Oktober 2008, 18:30 Uhr
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Nach dem Nein Irlands zum EU-Reformvertrag reichte die
Stimmungslage von euphorischer Freude bis zu resignativer
Ernüchterung. Doch wer jubelte hier aus welchen Gründen und wer
fürchtete um das "europäische Projekt"? Die ins Feld geführten
Gründe für die Ablehnung waren ebenso widersprüchlich wie die
Gründe für die Zustimmung. Daraus ergibt sich der dringende Bedarf,
das Spannungsverhältnis zwischen EU-Kritik, Nationalismus und pro-
europäischer Haltung zu klären.
Der Diskussionsabend will sich der Herausforderung stellen,
Leitlinien für eine Politik zu diskutieren, die sich klar vom
nationalistischen Konzept des "Europa der Vaterländer" abgrenzt,
ohne zugleich ein "Europa der Konzerne" zu befürworten. Was kann
etwa der zunehmenden Vernetzung der Rechtsextremen auf
europäischer Ebene, der Renaissance einer Nationalstaatsfixiertheit
und der Beschwörung des Islam als neuerliche Bedrohung für das
"Abendland" entgegen gesetzt werden? Wie lässt sich in dieser
konkreten historischen Phase eine emanzipatorische Politik
formulieren, die sich als EU-kritisch und pro-europäisch versteht?

Referent: Heribert Schiedel (Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs
des Österreichischen Widerstands)

Eine Veranstaltung der GBW Wien in Kooperation mit Context XXI.

http://www.gbw-wien.at/index.php?art_id=339

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